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14. Juni 2016von Anja SchaubergerKategorien: Mode

Hochzeitskleider 4 White One Kollektion Modell: LAVA-C

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Hochzeitskleider 4 White One Kollektion Modell: FILIPINAS-C in

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Hochzeitskleider 4 White One Kollektion Modell: KARA-C

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Manchmal bewirkt Protest doch etwas: Als 2013 ein Peta-Video um die Welt ging, in dem verdeckte Ermittler die grausamen Bedingungen zeigten, unter denen in China Angorawolle gewonnen wird, wurden die Konsumenten laut und brachten einige der größten Modekonzerne dazu, die Wolle aus dem Sortiment zu nehmen. Peta hat nun eine Liste mit mittlerweile über 120 Labels, Ketten und Herstellern veröffentlicht, die auf Angorawolle verzichten.

Angora wird aus den Haaren des Angorakaninchens gewonnen. Die langhaarige Kaninchenrasse wird entweder ausgekämmt, geschoren oder eben gerupft – und das bei lebendigem Leib. Wer Angorawolle aus Deutschland oder Österreich kauft, geht auf Nummer sicher – hier werden die Tiere sicher geschoren. Allerdings kommt der Großteil der Angorawolle (laut Peta 90 Prozent!) aus China. Und dort herrschen oft leider andere Produktionsbedingungen, zudem geht es um große Masse in kurzer Zeit und einen möglichst niedrigen Preis.

Wie schlimm es um die chinesischen Angorakaninchen steht, bewies auch ein Peta Undercover-Video, das im Jahr 2013 für großes Aufsehen sorgte: Hier kann man sich sowohl die Haltung der Kaninchen als auch die Angoragewinnung von insgesamt neun chinesische Pelztierfarmen genauer ansehen. Auf allen Farmen wurden den Tieren bei lebendigem Leib die Wolle ausgerissen. Dafür werden die Tiere auf einer Streckbank fixiert, ihre Vorder- und Hinterbeine an den Enden eines Holzbrettes gefesselt. Diese traumatischen Misshandlung müssen die Tiere alle drei Monate über sich ergehen lassen. Nach zwei bis fünf Jahren werden die Angorakaninchen, die noch am Leben sind, kopfüber aufgehängt, ihre Kehle wird durchschnitten und ihr Körper anschließend verkauft.

Die Tierschutzorganisation Peta hat nun eine Liste mit allen Modeketten und -marken veröffentlicht, die keine Textilien mehr aus Angorawolle verkaufen. Zuerst einmal fallen da die ganz großen Namen auf: H&M, C&A und der weltweit größte Bekleidungskonzern Inditex, zu dem auch Marken wie Zara gehören. H&M und C&A haben schon seit November 2013 keine Angorawolle mehr im Sortiment – seit dem Bekanntwerden des Peta-Videos.

Daneben reihen sich auch viele andere beliebte Marken wie Levis, Adidas, Esprit, Topshop oder der Onlineversand ASOS ein. Zudem sind auch Nicht-Modeketten wie Tchibo, Aldi Nord, Lidl oder Edeka dabei. Besonders erfreulich: Billigketten wie Forever 21 und Primark schließen sich der Peta-Aktion an und verzichten in Zukunft auf Angorawolle. Vor allem bei derart niedrigen Preisen, wie es sie hier gibt, möchte man sich die Produktionsbedingungen von Angora nicht einmal vorstellen.

Hochzeitskleider 4 White One Kollektion Modell: ARLO-C

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Angorafasern werden nicht nur für die bekannten Pullover und Strickjacken, sondern auch auch für Bett- und Unterwäsche, Strumpfhosen und Decken verwendet. Die Wolle ist vor allem deshalb sehr beliebt, weil sie Schweiß absorbiert und zudem schön wärm hält.

Das können aber auch andere Materialien: Tencel ist ebenfalls atmungsaktiv, zudem lange haltbar und biologisch abbaubar. Lyocell aus Zellulose ist ähnlich weich wie Angora und feuchtigkeitsabweisend. Weitere Alternativen zu Wolle sind auch Polyestervlies, synthetisches Shearling, Sisal, Bambus, Baumwollflanell, Vlies, Acryl und Sojaseide.

Wer nicht auf Wolle verzichten möchte, greift zum Beispiel auf sogenannte Vegetarier-Wolle zurück – die kommt von Schafen, die eines natürlichen Todes gestorben sind. Es gibt auch vegane Wolle aus Baumwolle, Bambus, Hanf, Leinen und Flachs, Modal oder Viskose.

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Schlagwörter: Kleidung Tierschutz

Es gibt schlichtweg keine humane Möglichkeit, Angorawolle zu produzieren. Kaninchen in Angorafarmen werden ihr Leben lang in winzigen, kahlen Käfigen gehalten. Ihr Fell wird ihnen auf schmerzhafte Weise aus der Haut gerissen oder man fixiert sie alle paar Monate auf einem Brett und schert sie, was für die scheuen Tiere eine entsetzliche Erfahrung ist.

Oh doch, meine Tante hielt Angorakaninchen. Sie schor diese 1x jährlich. Das Gehege war groß, teilweise überdacht. Die Kaninchen waren handzahm und ließen die Prozedur ohne Gegenwehr zu.
Es kommt immer auf den Halter an. Grundsätzlich gibt es zwei Entscheidungen. Haustier oder keine.

„greift zum Beispiel auf sogenannte Vegetarier-Wolle zurück – die kommt von Schafen, die eines natürlichen Todes gestorben sind“
Sorry, ist nicht politisch korrekt, dennoch habe ich jetzt herzhaft lachen müssen.

P.S./andere Frage: Was kostet das Zeug denn? Muss ja einen äußerst stolzen Preis haben. Da wird also das Tier ein Schafsleben lang durchgefüttert. Vielleicht wird es ja noch gemolken, aber jeden Frühsommer vergammelt das Winterfell, welches das Schaf nicht mehr braucht. Und alles nur, um ein Mal die Wolle zu gewinnen. Das ist doch absurd. Was ist daran nachhaltig?

P.P.S.:
So, jetzt habe ich mal selbst „geguhgelt“. Es ist mitnichten so, dass die Schafe erst nach ihrem natürlichen Tod geschoren werden!
Hier ein paar Links Media schrieb am 20. Juni 2016 um 11:02 Uhr

eine Alternative zu Angora sollte nicht eine synthetische Faser wie Acryl oder Polyestervlies sein. Vlies ist zudem auch keine Faser. Ich frage mich auch, was ist an den genannten „Alternativen“ nachhaltig? Schafwolle bzw Wolle generell hat, bekleidungsphysiologisch betrachtet, die besten Eigenschaften, sowohl im Sommer als auch im Winter und wenn man sich nach mulesing freier Wolle erkundigt oder aus kontrolliert biologischer Tierhaltung ist diese auch noch tierfreundlich.
Mohair ist von seiner Anmutung und Fasereigenschaft dem Angora am nächsten.

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