Sieben Fakten über Eheringe Gold und Platin, die Sie umhauen werden | eheringe Gold und Platin

Es ist nicht lustig, Witwe zu sein. Meinem inneren Clown ist das aber egal. Kurz nach dem Tod meines Mannes Volker im Mai vergangenen Jahres brachte ich seinen Ehering zum Goldschmied, um ihn enger machen zu lassen und über meinem zu tragen. Schaute ich fortan auf meinen Ringfinger, hörte ich es in mir kalauern: Ringring. Keiner da.

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Die Frage „Was tun mit den Ringen?“ wird in Trauergruppen und im Internet eifrig diskutiert. Die Antworten reichen von „gleich ausziehen und wegpacken“ bis „zwei Ringe zu einem schmelzen lassen“.

Als hätte man als Witwe nicht schon genug Styling-Sorgen. Eine Weile hatte ich mir gewünscht, einfach schwarz tragen zu können, wie ein Schild, auf dem „Lasst mich in Ruhe“ steht. Aber das würde wahrscheinlich einfach nur nach Kreativberuf aussehen. Gleichzeitig wollte ich mich radikal verändern, ließ mich von meinem Friseur zu einem Topfschnitt mit Dreiviertelglatze anstiften, lief monatelang fast jeden Tag im selben, immer ausgewascheneren H&M-Kleid herum. Hübsch war egal.

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Die Ringe trug ich erst mal weiter, wenn auch immer seltener übereinander. Wegen des Kalauers im Kopf. Und weil das so demonstrativ nach Witwe aussah. Manchmal verteilte ich sie auf beide Hände, manchmal zog ich auch nur einen an, je nach Outfit. Denn – das war durchaus typisch für uns, die wir nicht zusammen, sondern nebeneinander wohnten – wir hatten uns für verschiedene Ringe entschieden. Seiner war aus Platin, meiner aus Gold. „Gibt’s öfter“, hatte uns der Kreuzberger Goldschmied damals versichert.

Schon nach dem Eheringkauf hatte ich begonnen, Menschen auf Hände zu starren. Nun sehe ich noch mal anders hin. Kürzlich stieg ich aus der Tram, an der Haltestelle hing ein Mann um die 70 schräg auf dem Plastiksitz, unter ihm lag eine halb leere Flasche Johnny Walker, vor ihm sein Mops. Der Mann lallte irgendetwas durch seine Zahnlücke. Und dann entdeckte ich sie an seiner Hand. Ringring. Einer von uns.

Vor ein paar Monaten merkte ich, dass ich die Ringe öfter mal in der Schublade ließ. Ich fühlte mich ein bisschen nackt, aber es kam einfach so. Und eines Tages schlenderte ich in meiner Nachbarschaft in Berlin-Mitte bei einem Schmuckgeschäft vorbei. Die Dinge im Schaufenster gefielen mir wegen ihrer strengen Form. Ich ging hinein, plauderte mit der Goldschmiedin namens Felicitas Seidler – und einigte mich mit ihr darauf, dass sie die Ringe in einen ihrer Kettenanhänger der Serie Bond verwandeln würde.

Kürzlich durfte ich ihn abholen. Als ich den Anhänger in der Hand wog, schossen mir die Tränen in die Augen. Ein Schmuckbaby! Aus einem Teil von Volker und einem Teil von mir hatte Felicitas etwas perfektes Neues geboren. Seinen massiven Ehering hatte sie als eleganten, Zweieurostück-großen Metallkreis reinkarniert, daran hing in Centgröße der güldene Kreis aus meinem Ehering. Das übrige Gold hatte sie in den beiden Scharnieren verarbeitet. Zum Abschied zeigte sie mir ihren Instagram-Eintrag zum Schmuckstück: „For a very special customer“. Hach.

„Wie zwei Planeten, die umeinander kreisen“, kommentierte mein Friseur und schnitt mir eine 50er-Tolle. Als er fertig war, hörte ich meinen inneren Clown sagen: „Na, wenigstens Elvis lebt.“

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