3 Möglichkeiten zur Vorbereitung auf die Hochzeitringe Osnabrück | hochzeitsringe osnabrück

Herr Last, Ihre Haarpracht mit Zopf gehört schon seit längerer Zeit zu Ihrem Outfit, oder?

Trauringe Osnabrück

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Trauringe / Eheringe Osnabrück - 3er Rot-/Weissgold

Trauringe / Eheringe Osnabrück – 3er Rot-/Weissgold | hochzeitsringe osnabrück

Ich versuche es, nur der Zopf wächst nicht mehr.

Mit 85 finde ich das aber nicht schlimm. Ich kann mir mit 46 schon keinen Zopf mehr als Markenzeichen leisten.

(lacht) Was heißt Markenzeichen? Die noch vorhandenen Bandleader haben entweder keine Haare mehr oder tragen einen Hut. Ein Hut wäre mir zu lästig. Also habe ich den Zopf gewählt.

Und welche Story haben Sie zu Ihrem Stecker im Ohr?

Das ist mein Hochzeitsring. Ich habe mein ganzes Leben lang nie Schmuck an meinen Händen getragen. Das rührt aus der Zeit, als ich noch Bass gespielt habe.

Kommen wir zur Musik. Hat sich eigentlich jemals ein Künstler bei Ihnen beschwert, weil Sie einen Song von ihm gecovert haben?

Nein, das ist noch nie vorgekommen.

Gibt es eine Musikrichtung, die Sie überhaupt nicht anfassen?

Wenn mir irgendetwas nicht gefällt, dann fasse ich es auch nicht an – egal, aus welcher Musikrichtung es kommt.

Bei welcher Musik runzeln Sie die Stirn?

Das ist schwer zu sagen. Es gibt gute und schlechte Musik.

Und was zählt zur schlechten Musik?

Das ist ebenfalls schwer zu beantworten. Wenn etwas nicht gefällt, dann brauche ich es nicht zu hören – und schon gar nicht darüber zu reden. Ich versuche, aus jeder Musik die positiven Aspekte herauszuhören. Grundsätzlich ist alles interessant, und grundsätzlich hat auch jeder bei mir eine musikalische Chance.

Viele der aktuellen deutschsprachigen Künstler und Bands haben das Problem, dass sie von einigen Radiostationen nicht gespielt werden.

Die Verantwortlichen bei den Sendern müssen umdenken. Sie denken nicht mehr zeitgemäß. Einige der Bands und Künstler sind aber so erfolgreich, dass ihnen das Verhalten der Radiostationen egal sein kann. Aber: Angesichts unserer kostspieligen Unternehmen und Tourneen bräuchten wir eigentlich mehr Respekt von den Radio- und Fernsehanstalten. Und wir brauchen die Presse, auch jeden guten Satz von Ihnen (lacht).

Trauringe/Eheringe & Verlobungsringe Osnabrück  acredo

Trauringe/Eheringe & Verlobungsringe Osnabrück acredo | hochzeitsringe osnabrück

Ich werde mich bemühen. Dann verraten Sie mir doch in einigen guten Sätzen, was in Ihrem musikalischen Kopf vorgeht, wenn Sie die Musik zu einem Kinofilm oder einer Fernsehserie komponieren sollen?

Als ich zum Beispiel zum Thema Alaska ein großes Arrangement für großes Orchester schreiben sollte, gingen mir Bilder mit Schnee, Hunden oder Schlitten durch den Kopf. Ausgangspunkt war ein Zettel eines Komponisten mit 16 Takten darauf. Oder die Titelmelodie für „Das Traumschiff“: Da bekommt man mit den Gedanken an das Meer und den Sonnenschein auch musikalisch schnell die Kurve.

Ihr persönlicher Favorit unter Ihren zahlreichen Filmmelodien?

„Der einsame Hirte“. Wenn jemand wie der Kult-Regisseur Quentin Tarantino anruft und fragt, ob er diese Musik für seinen Film „Kill Bill – Volume 1“ benutzen dürfe, dann springt man vor Freude an die Decke. Ein Ritterschlag. Das hat mich stolz gemacht, obwohl der Film ganz schön blutrünstig ist. Tarantino hat mir erklärt, dass er für seinen Actionfilm genau diese ruhige Musik als Kontrast brauche.

Themenwechsel: Vor einigen Wochen haben Sie uns große Sorgen bereitet. Sie mussten sich in Florida einer Not-Operation unterziehen.

Es war sehr kritisch, ja.

Was ist passiert?

Eine akute Entzündung des Dickdarms – diese Wunde hätte platzen und zu inneren Blutungen führen können. Mir musste ein rund 20 Zentimeter großes Stück aus dem Darm herausgeschnitten werden.

Gab es vor diesem Eingriff irgendwelche Warnsignale?

Ich konnte nichts essen und trinken, und dann kam auch noch Fieber hinzu. Also: Ab zum Notarzt, den Rest der Geschichte kennen Sie.

Mit solchen schlimmen Erkrankungen mussten Sie sich in Ihrer bisherigen Karriere eher nicht auseinandersetzen, oder?

Ich habe ein neues Knie und eine neue Hüfte bekommen – da kann man ja mit leben. Aber diese Innereien-Geschichten – die sind furchtbar.

Der große Joachim Fuchsberger hat mir vor einigen Monaten erzählt, dass Altwerden scheiße sei. Was meinen Sie?

Trotz allem: Das kann ich nicht bestätigen. Wenn man mit 85 Jahren so leben kann wie ich, dann finde ich Altwerden toll.

Und Sie wollen im kommenden Jahr schon wieder auf große Tour gehen. Was sagen die Ärzte dazu?

(schmunzelt) Viel Glück! Ich habe auch während meiner Operationen immer daran gedacht, dass ich zur Tournee wieder gesund sein muss. Dieses Leben möchte ich so lange führen, bis es nicht mehr geht. Es ist ja nicht nur die Bühne, sondern auch das Musikmachen.

Ich habe gelesen, dass Sie am liebsten von der Bühne getragen werden wollen.

Das ist Quatsch. Habe ich nie gesagt. Ich habe auch nie gesagt, dass ich auf der Bühne sterben wolle. Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass das ein leichterer Tod wäre als zu Hause im Bett.

Setzen Sie sich denn mit dem Thema Tod auseinander?

Damit muss sich doch jeder Mensch auseinandersetzen. Der Tod gehört zum Leben. In der Narkose während der Operation kann ich mich an einen weißen Punkt erinnern. Ich war kurz davor, da gingen mir viele gute Sachen durch den Kopf.

Was zum Beispiel?

Das ganze Leben. Was hat man für eine Frau? Was hat man für eine Familie? Wie ist die Beziehung zu Gott? Man sieht alles in einem anderen Licht.

Das Leben ist noch einmal an Ihnen vorbeigezogen?

Nicht nur vorbei. Es war alles größer und ausgeprägter. Hinterher habe ich sogar gedacht: Schade, wenn du jetzt wieder normal wirst, kannst du nicht mehr so denken. Meine Frau saß daneben und hat mir die Hand gehalten. Das war eine schöne und wunderbare Erfahrung.

Zu Ihren Anhängern: Die Mitgliederzahlen in Ihren Fanclubs gehen zurück.

Das ist normal. Die werden ja auch alle älter. Es kommen aber auch junge Menschen nach. Mir hat mal ein Däne geschrieben, dass seine Familie auf meinen Konzerten mit vier Generationen dabei sei.

Ihr bürgerlicher Vorname ist Hans. Von den meisten Fans werden Sie auch nur „Hansi“ gerufen. Die Plattenfirma hat Ihnen damals ohne Ihr Wissen den Vornamen „James“ verpasst.

Ja, da musste ich erst einmal schlucken. Sie haben mir dann erklärt, dass die Musik doch international klinge. Das sei Tanzmusik für die ganze Welt.

Und da ist „Hans“ nicht passend.

Ja, sie hatten recht. James kennt jeder. Ich glaube nicht, dass die Karriere auch als „Hans Last“ so verlaufen wäre. Für die damalige Zeit war der neue Name genau richtig.

Die Musiker in Ihrem Orchester kommen aus aller Herren Länder. Sind sie so gut, dass sie auch ohne Sie ein Konzert spielen könnten?

Ja, weil die Vorbereitung so gut ist. Ich schreibe jede Note selbst. Sie wissen vorher, worum es geht. Ich muss nur noch die Hand heben, dann spielen sie.

Sie haben einen festen Stamm an Musikern – oder wird ständig gewechselt?

Einige sind schon ewig dabei. Die letzten Wechsel waren 2002.

Warum?

Weil einige nicht mit nach China wollten. Das hat mich sehr getroffen. Nach dem letzten Konzert der vorherigen Tournee habe ich beim Essen gesagt: „Stopp, hier ist Schluss. Wenn ihr nicht mehr weiterwollt, dann ist jetzt sofort Ende.“ Die Musiker sind auf ihre Zimmer gegangen, ich habe geheult. Meine Frau hat die Situation damals mit einem sehr weisen Spruch analysiert (James Last ruft seine Frau Christine aus dem Nebenzimmer, damit sie noch einmal den exakten Satz sagt – und Christine Last erinnert sich…).

Christine Last: In einem scheinbaren Nachteil liegt der Keim eines weitaus größeren Vorteils.

Herr Last, und dann haben Sie tatsächlich einige Musiker ausgetauscht?

Musste ich ja. Ich habe im Bus jeden Einzelnen gefragt. Es sind dann neue, sehr gute Musiker dazugekommen.

Was bringt Sie auf der Bühne zur Weißglut?

(lacht) Ich bin 85 Jahre alt. Mich kann nichts mehr erschüttern. Wenn einer schräg spielt, dann ist das ein Versehen und keine Absicht. In dem Fall genügt ein Blickkontakt meinerseits.

Manche sagen, Sie seien eitel.

Allenfalls in Bezug auf die Musik. Es muss alles stimmen. Intensität auf der Bühne ist wichtig.

Sie legen auch großen Wert auf Gleichbehandlung während einer Tour?

Ja. Wir sind alle in einem Hotel untergebracht, wir essen gemeinsam. Bei der ersten Tournee durch England fuhr immer ein Rolls-Royce hinterher. Der war für mich bestimmt. Ich habe dankend abgelehnt, weil ich lieber mit meinen Musikern zusammen bin – im Bus, in unserem Wohnzimmer.

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